Alles rund um Magento!

Mut zur Veränderung – Potenzial von Online Shops aktivieren

Für Agenturen ist es ein alter Hut, auch wir müssen hin und wieder mit unseren Kunden darüber diskutieren. Viele Shopbetreiber wollen nach der Einrichtung Ihres Webshops kaum mehr Veränderungen vornehmen, auch wenn es nur Kleinigkeiten sind. Dabei wird Optimierungspotenzial oft erst nach und nach erkannt und die Anforderungen verändern sich ständig mit der technischen Entwicklung. Zudem sind viele Anpassungen mit Magento recht einfach umzusetzen. Hier gilt es oftmals hartnäckig zu bleiben, um den Kunden (der bei all dem natürlich noch König bleibt ;-) ) zu seinem Glück zu zwingen. Denn schon minimale Anpassungen erzielen erstaunlich Erfolge, gerade was Usabilitiy und Conversion betrifft. Hier kann man sich das Pareto-Prinzip in Erinnerung rufen, das besagt, dass man mit 20% der Zeit bereits 80% des gewünschten Ergebnisses erhält. Dieser Effekt trifft gerade bei Webshops in großem Maße zu. So sollten sich Shopbetreiber vom Vorschlag einer Veränderung nicht abschrecken lassen, sondern an dieses Prinzip denken. Erfolge lassen sich schon mit wenig Aufwand nachweisen.

Erstaunlicherweise scheint aber allem Early Adoptern in der E-Commerce-Branche der Gedanke an Veränderungen bei ihrem Shop zuwider zu sein. Eigentlich sollte man ja gerade bei diesen Internet-Pionieren Aufgeschlossenheit gegenüber Neuem vermuten, doch viele sind dem Denken verhaftet, dass der Shop ja früher auch funktioniert habe und zudem die Leute, die kaufen wollen, auch kaufen und andere sowieso nicht. Das mittlerweile so gut wie jede Branche auch im Internet von mehreren Mitbewerbern umkämpft ist, scheint bei vielen ungeachtet aller Visionen nicht angekommen zu sein.

Online Shop Umsatz steigernDabei liegt genau in solchen Veränderungen großes Potenzial. Nur mit neuen Ideen (und/oder einer extrem guten Marketing-Strategie) kann man sich positiv in umkämpften Märkten von der Konkurrenz abheben. Visionäre profitieren gerade im Netz von den Möglichkeiten, neue Ideen zu verwirklichen. Dies sollte nicht auf einen Launch/Relaunch beschränkt sein, sondern ein stetiger Gedanke zu sein. Zumal Google und Co. Dynamik in den Seiten auch entsprechend honorieren und dann die Seiten oben in den SERPs anzeigen.

Also kann man als Fazit festhalten: Stillstand = Rückschritt. Diese einfache Gleichung klingt abgedroschen, trifft aber für Online Shops mehr denn je zu. Eine Webseite ist sicher keine einmalige Investition, sondern ein dauerhafter Prozess, den man ständig im Auge behalten muss. So präsentiert auch Magento immer wieder neue und verbesserte Features, um den aktuellen Anforderungen gerecht zu werden. Wir wollen dafür werben, offener für neue Ideen und Anregungen zu werden.

Um diesen Gedanken auch in unserem Blog vorzuleben, werden wir in den nächsten Monaten immer wieder  Tipps, Gedanken oder Anregungen posten, an welchen Schrauben man denn drehen kann, um mit wenig Aufwand bereits eine große Wirkung in einem Online Store zu erzielen. Eine gute Orientierung liefert einem auch das Buch „Web Design for ROI“ von Lance Loveday und Wireframe-Königin Sandra Niehaus, was uns auch einige Ideen und Anregungen für die kommenden Artikel lieferte.

Kundenverlust im Checkout vermeiden

Über 50% der Kunden brechen ihren Einkauf in Online Stores noch ab, nachdem sie eigentlich schon zur Kasse gehen wollten. Eine nicht geringe Anzahl davon sicherlich deshalb, weil sie den Warenkorb als eine Art temporäre Wunschliste nutzen und von Beginn an überhaupt nicht die Absicht haben, etwas einzukaufen. Die sicherlich größere Gruppe jedoch verlässt den Shop, weil ein schlecht gemachter Bezahlvorgang viele Kunden verunsichert und überfordert. Dies ist oft auf ungenaue und unübersichtliche Programmierung zurückzuführen, die zu viele Unklarheiten hervorruft.

Das Smashing Magazine gibt in einem aktuellen Artikel Tipps, auf welche Aspekte Shopbetreiber bei der Erstellung des Checkouts ganz besonders achten sollten und wie teure Fehler vermieden werden können.
Autor Christian Holst weist in diesem darauf hin, dass viele große Websiten ihren Kunden zwar neue und auf den ersten Blick sehr imposante Features bieten, oftmals jedoch das 1×1 des Checkout-Prozesses nicht beherrschen. Kundenfreundlichkeit ist damit nicht gerade gewährleistet. Auch Holst zeigt sich beeindruckt von den Möglichkeiten, die die neuen Web-Technologien mittlerweile bieten, empfiehlt jedoch den Fokus zunächst auf die Basics wie eindeutige Erklärungen, gutes Formulardesign und sinnvolle Namensgebung der Eingabefelder zu legen, ehe man sich an ergänzende Ausführungen macht. Der Autor sieht keine Verbesserungen in diesem Bereich, solange Shopbetreiber nur versuchen möglichst viele aktuelle Techniken einzubauen, anstatt dem Kunden zunächst einmal einen verständlichen und eindeutigen Checkout-Prozess zu ermöglichen. Und das, obwohl es möglich ist, hier auch noch große finanzielle Verbesserungen zu erzielen. Gehen Sie die 11 Punkte des Artikels durch und überprüfen Sie, ob auch bei Ihrer virtuellen Kasse noch Steigerungspotenzial vorhanden ist.

Fundamental Guidelines Of E-Commerce Checkout Design

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