Alles rund um Magento!

Archiv zur KategorieMagento

Neues Partnerprogramm bei Magento

Seit geraumer Zeit bietet Magento ein Partner-Programm an für Unternehmen, welche die Entwicklung von Magento vorantreiben sowie den Vertrieb und den Support der kommerziellen Enterprise Edition übernehmen. Flagbit war hier als Enterprise Partner engagiert.

Heimlich, still und leise hat Magento dieses (Solution) Partner-Programm nun wieder einmal überarbeitet. Statt Enterprise, Professional und Community Partnern gibt es nun Gold, Silver und Bronze Partner. Außerdem herrschen nun klare Regeln und Überwachungen bzgl. der Vorgaben an die verschiedenen Partner vor. Anbei findet ihr die neuen Partner-Logos; gerade das Gold-Partner-Logo hat bereits einiges an Kritik einstecken müssen – Magento versprach, hier noch einmal nachzulegen.

Aus unserer Sicht ist dieser Schritt zu begrüßen, weil die Zusammenhänge zwischen Partner Level und Magento Editionen doch zu stark miteinander zusammenhingen. Es erschien logisch, dass eine Enterprise Edition von einem Enterprise Partner bezogen werden muss, während ein Professional Partner nur die abgespeckte kommerzielle Version vertreibt. Dieser Missstand ist nun behoben. Auf der anderen Seite ist es aus unserer Sicht eher wichtig, dass eine Weiterentwicklung und Konzentration auf das Produkt stattfinden muss. Das Partnerprogramm ist schön und gut, aber wir haben bisher wichtigere Probleme, die auf eine Lösung warten.

Meet Magento: Und halbjährlich grüßt das Leipziger Murmeltier

Junge, Junge. Schon wieder ist ein halbes Jahr rum. Die nächste Meet Magento ist da. Wir sind diesmal mit Jörg, David, Patrick und Michael (mir) dabei.

David und Michael Meet MagentoGestern Abend war bereits das Pre-Conference Isotonic Event im Spizz. Leider kam unser Zug erst 23:15 Uhr an, und so konnten wir nach einem Umweg über das Hotel erst um 23:45 Uhr im Spizz auftauchen. Zirka 20 Personen fanden wir da noch vor, perfekt für erste Gespräche unter Experten. Gerüchten zufolge waren es vorher fast 50 gewesen, aber wer zu Mitternacht nicht mehr im Lokal ist, war genau genommen gar nicht da.

Die Keynote heute morgen haben wir trotzdem noch geschafft. Das obligatorische Video von Magento war diesmal nicht so stark fremdschäm-intensiv. Roy Rubin grüßte gewohnt fröhlich aus den Magento Headquarters in LA, weil momentan so viel geht, dass die Zeit für eine Provinz-Veranstaltung in Old Europe nicht mehr ausreichte. Trotzdem muss man mal offen zugestehen, dass die eine oder andere Entwicklung bei Magento doch in die richtige Richtung zu gehen scheint.

Danach gab es einige Minuten der netten Unterhaltungen auf den Fluren, bevor wir nun die Herausforderungen von Magento im Enterprise E-Commerce-Umfeld behandeln. Herr Moritz Koch von next commerce (Sinner-Schrader Gruppe) spricht durchaus schlüssig über technische und organisatorische Problematiken von Magento-Projekten bei Projekten in sehr großen Skalenbereichen. Dabei stellt er auch die Frage, ob Magento überhaupt geeignet ist, für derartige Projekte als Plattform genutzt zu werden. Die Antwort: “Wir glauben schon.” Kategorie: Hörenswert.

FACT-Finder-Features als Magento-Modul verfügbar

Seit Februar ist ein von Flagbit entwickeltes neues Magento-Modul für die Such- und Navigationslösung FACT-Finder verfügbar. Das Modul kann über Magento Connect bezogen und installiert werden. Mit der Extension können Magento-Nutzer derzeit die Fact-Finder-Features Fehlertolerante Suche, Suggest, Automatische Suchoptimierung, After Search Navigation ebenso wie den Campaign Manager in ihren Shop integrieren und auch das FACT-Finder-Management ins Magento-Backend einbinden. Flagbit arbeitet bereits an einer weiteren Version, in der zusätzliche Features ebenfalls kompatibel sind. Weitere Informationen können in einer kürzlich herausgegebenen Pressemitteilung von Flagbit nachgelesen werden.

Cache, Optimizer, DynamicCategories – neue Magento-Module von und mit Flagbit

Endlich haben wir es geschafft und mal wieder ein paar Module veröffentlicht. Diesmal dabei sind die Extensions Flagbit_Cache, Flagbit_Optimizer sowie Firegento_DynamicCategories. Wir haben die Module vorerst in Github geladen, werden das aber auch bald im Magento Connect nachholen. Da muss zunächst noch ein englischer Beschreibungstext verfasst werden.

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Magento Installation in der Shell

Warum einfach, wenns auch kompliziert geht? War die Shell sonst gerade gut genug, Magento Extensions per Kommandozeile ergänzend zum Grundgerüst zu integrieren, kann man damit auch komplett die neueste Magento Version installieren. Dafür bedarf es nur einer Kommandozeile.

Alle notwendigen Informationen können dann nicht nur in der normalen Installationsoberfläche eingegeben werden, sondern auch als Parameter in der Shell. Die Anbindung an die Datenbank ist ebenso hergestellt und auch der Encryption Key wird definiert. Statt sich dabei mühsam durch die einzelnen Installationsseiten zu klicken, haut man sich den Code auf die Platte und spart in Zukunft viel Zeit. So kann alles bequem in einem Aufwasch abgearbeitet werden und Magento ist auf diesem Wege ebenfalls und ohne Einschränkungen startklar. Ein weiterer Vorteil bei diesem Prozedere: Dank der automatisierten Magentoinstallation können auch Entwicklungsumgebungen zukünftig schneller aufgesetzt werden.

Und so gehts beispielsweise:

php -f $MAGE_DIR/install.php -- \
--license_agreement_accepted "yes" \
--locale "en_US" \
--timezone "Europe/Berlin" \
--default_currency "EURO" \
--db_host "localhost" \
--db_name "mydatabase" \
--db_user "usernr1" \
--db_pass "1234" \
--db_prefix "" \
--session_save "files" \
--admin_frontname "backend" \
--url "http://meineshopurl.de" \
--skip_url_validation \
--use_rewrites "yes" \
--use_secure "no" \
--secure_base_url "https://meineshopurl.de/" \
--use_secure_admin "no" \
--admin_firstname "Max" \
--admin_lastname "Mustermann" \
--admin_email "max@muster.de" \
--admin_username "super_admin" \
--admin_password "super_admin9876" \
--encryption_key "blablubb"

Logrotate für Magento

Auch wenn an machen Stellen empfohlen wird, die Logfiles aus Performance-Gründen auszuschalten, halte ich nicht viel davon. Denn wenn einmal ein Fehler nicht reproduzierbar auftritt, erweisen sich die Logfiles oft als der einzige Ansatzpunkt zur Fehlersuche. Auch bei reproduzierbaren Fehlern erlauben die Logfiles Rückschlüsse darauf, wie oft der Fehler in der Vergangenheit aufgetreten ist. Wenn man die Logfiles jedoch einfach so immer weiter wachsen lässt, werden sie immer unübersichtlicher und verbrauchen einfach immer mehr Platz. Mit dem Unix-Tool logrotate kann man Logfiles einfach und bequem per Cronjob komprimieren, kopieren und nach einem konfigurierbaren Zeitraum löschen lassen.

Zunächste muss eine entsprechende Konfiguration angelegt werden. Die Pfadangaben beziehen sich auf Debian Lenny. Als Root am besten eine neue Datei /etc/logrotate.d/magento anlegen, ansonsten bietet sich ~/.logrotate.conf an. Im Beispiel werden im Wochenrhythmus verschoben (weekly) und jeweils 5 Versionen (rotate 5) vorgehalten. Die alten Logfiles automatisch komprimiert (compress).

/srv/www/var/log/exception.log {
        weekly
        rotate 5
        compress
}
/srv/www/var/log/system.log {
        weekly
        rotate 5
        compress
}

Die Konfigurationsdatei in /etc/logrotate.d sollte eigentlich bereits automatisch ausgeführt werden. Für andere Dateien muss noch ein separater Cronjob eingerichtet werden:

2 3 * * * /usr/sbin/logrotate -s ~/.logrotate.status ~/.logrotate.conf

Meet Magento Vortrag: Wie programmiere ich ein Modul?

Wie versprochen hier die Slides vom heutigen Vortrag auf der Meet Magento:

Integration von Magento

Ein Onlineshop kommt selten allein. Deswegen muss er in aller Regel in eine Vielzahl von weiteren Systemen eingebettet werden. Es existieren allerhand Lösungen im Magento Connect, die eine Anbindung an ein bestimmtes System versprechen. Doch worauf muss bei der Integration eigentlich geachtet werden?

Zunächst mal muss spezifiziert werden, welche Systeme angebunden werden sollen und welche Informationen wie oft ausgetauscht werden müssen. Es ist davon auszugehen, dass eine vollständige Übertragung aller Produktinformationen eher selten durchgeführt werden muss; typischerweise werden die Produktinformationen einmal pro Nacht abgeglichen.
Bestellungen hingegen sollten doch häufiger ins Warenwirtschaftssystem übernommen werden, um einen Überblick über die Verfügbarkeit von Produkten für weitere Vertriebskanäle zu behalten.
Ein beispiel für eine Grobspezifikation könnte wie folgt aussehen:

  • stündlicher Export von Bestellinformationen aus Magento in die Warenwirtschaft
  • stündlicher Import von Bestellstatus-Informationen & Rechnungen aus der Warenwirtschaft in Magento
  • stündlicher Import von Lagerbestands- und Preisinformationen aus der Warenwirtschaft
  • Manueller Import von Produktinformationen aus dem Produktinformationssystem
  • Import von Kundeninformationen nach Änderungen im CRM-System (wenn dieses onSave-Trigger zulässt!)

Nachdem geklärt ist, welche Systeme beteiligt sind und welche Informationen wie oft ausgetauscht werden bzw. welche Prozesse miteinander kommunizieren müssen, ist zu prüfen, welche Kommunikationsmöglichkeiten die einzelnen Systeme anbieten (Webservices, RESTful Services, lokale Dateiablage oder Ablage via FTP, SSH, Socket-Kommunikation usw.) und welche Formate sie hierbei nutzen (meist spezifische CSV oder XML-Formate, mitunter aber auch Standards wie BMEcat).
Die meisten vorliegenden Integrationslösungen verstehen unter “Integration” eine reine Datenintegration – Austausch von Daten. Um allen Anforderungen gerecht zu werden, wird mitunter jedoch eine Geschäftsprozessintegration nötig. Als Beispiel sei der Verkauf proprietärer Software über einen Onlineshop genannt: Nach erfolgreichem Abschluss einer Bestellung muss nun der Lizenzserver kontaktiert werden, um dort einen Lizenzschlüssel zu erstellen. Nach erfolgreicher Generierung wiederum erscheint der Schlüssel im Konto des Kunden.

Doch nicht nur die Menge und Art der Systeme ist je nach Unternehmen und Onlineshop unterschiedlich, sondern meist auch die Systeme selbst. Unternehmen haben unterschiedliche Datenobjekte, die Daten der einzelnen Objekte (bspw. Produkte) werden meist um unternehmensspezifische Daten erweitert. Magento trägt dem über das EAV-Attributsystem Rechnung, doch auch die Synchronisation muss hier auf die spezifischen Eigenheiten und Anforderungen des Kunden angepasst werden können. Standardlösungen werden in aller Regel keinen vollends befriedigenden Job machen können.

Magento bietet bereits hervorragende Möglichkeiten, Kunden anzusprechen und den gesamten Onlineshop an die Besonderheiten eines Unternehmens anzupassen. Einer der momentanen Nachteile des Systems ist die unzureichende Anbindung an weitere Systeme. Dataflow reicht für erweiterte Anforderungen schlicht nicht aus, die Magento Web Services API ist in der Regel zu langsam für große Datenmengen und unterstützt keine Geschäftsprozessintegration.

Aus diesem Grund hat Flagbit eine Plattform entwickelt, die Magento um Werkzeuge einer Integration erweitert und genug Raum für spezifische Anpassungen lässt. Es ist in der Regel keine Programmierung von PHP notwendig, sondern ausschließlich Konfiguration über XML, die dem System eine Übersetzung von externen Dialekten in Magento-Sprache ermöglicht. In den kommenden Wochen werden wir die Dokumentation des Systems stark erweitern und anschließend eine Projekt-Webseite anbieten. Mehr dazu in Kürze auf diesem Kanal.

Neue Magento-Extension: FAQ

Die Flagbit-Extension-Sammlung ist wieder um eine Erweiterung reicher: Das FAQ-Modul.

Diese Erweiterung fügt dem CMS-Menü im Backend den neuen Menüpunkt FAQ hinzu. Das Modul ermöglicht das Beantworten häufiger Fragen auf der Webseite und kann so das Einkaufserlebnis (neudeutsch: shopping experience) des Kunden verbessern, da er sich gut beraten fühlt. Außerdem können sich die Supportkosten verringern, da wiederkehrende Fragen nur einmal beantwortet werden müssen. Darüberhinaus kann durch die FAQ-Einträge, da hier in der Regel automatisch wichtige Schlagwörter erwähnt werden, quasi “nebenbei” die Suchmaschinen-Indizierung für wichtige Keywords erhöht werden.

Das FAQ-Modul untersützt die HTML-Formatierung in den Einträgen und greift dabei auf den neuen grafischen Editor zurück. Außerdem kann für jeden Eintrag die StoreView-Sichtbarkeit eingestellt werden und jeder Eintrag einzeln aktiviert oder deaktiviert werden.

Neue TypoGento Version verfügbar!

Wir freuen uns heute nach langer Durststrecke wieder einmal eine TypoGento-Version veröffentlichen zu können. Die neue Version trägt die Version 1.0.0 und funktioniert nun endlich mit Version 1.4.1 von Magento.

Neben der eigentlichen Kompatibilität wurde außerdem Funktionalität für Single-Sign-On hinzugefügt. So werden Backend-User von TYPO3 mit denen von Magento kombiniert und synchronisiert wie auch die FE-User im Frontend von TYPO3 mit den Kunden in Magento verbunden werden können.

Wir wünschen viel Spaß mit der neuen Version und freuen uns auf Euer Feedback.

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