Alles rund um Magento!

Archiv zur KategorieEntwicklung

Locale-Falle mit IntlCalendar::fromDateTime()

Mit PHP 5.5 wurde auch die Extension für die Internationalisierung um neue Klassen erweitert. Eine besonders interessante Erweiterung ist die Klasse IntlCalendar, in der verschiedene neue Funktionen bereitgestellt werden um mit Lokalisierungen von Jahren, Wochen oder Tagen umzugehen zu können. Dabei handelt es sich jedoch nicht um Besonderheiten in der Darstellung von Zeit, sondern mehr um deren Betrachtung. In Deutschland sehen wir den Montag als Anfang der Woche an während es in den USA der Sonntag ist. Ebenso wird dank der Lokalisierung bei der Erstellung eines IntlCalendar-Objekts die Auswahl zwischen gregorianischem und julianischem Kalender abgenommen. Das Ganze funktioniert aber auch nur, wenn die Lokalisierung stimmt.

Zur Erstellung eines Calendar-Objekts bietet die Klasse 2 Factory-Methoden:

Während IntlCalendar::createInstance() den aktuellen Zeitpunkt für Berechnungen zur Verfügung stellt, lässt sich mit IntlCalendar::fromDateTime() aus einem PHP DateTime (alternativ auch ein String) ein IntlCalendar-Objekt erstellen.

// createInstance
$calendar = IntlCalendar::createInstance('Europe/Berlin', 'de_DE');
 
// fromDateTime
$dateTime = new DateTime('25.01.2014', new DateTimeZone('Europe/Berlin'));
$calendar = IntlCalendar::fromDateTime($dateTime);

Da in vielen Projekten DateTime verwendet wird, bietet es sich geradezu an, daraus ein IntlCalendar-Objekt zu erstellen. Wer sich die Factory-Methoden jedoch genau angesehen hat, wird sofort etwas festgestellen: fromDateTime() bietet keine Möglichkeit, eine Locale wie de_DE zu übergeben. Stattdessen wird der Standardwert aus der php.ini verwendet. Sichtbar wird der Fehler dann, wenn zwar die Formatierung über IntlDateFormatter wie die aus dem entsprechenden Land aussieht, jedoch z.B. die Woche mit einem ganz anderen Tag beginnt.

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Relaunch: Der Sanetta-Online Shop erstrahlt in neuem Glanz

Der Name Sanetta steht seit nunmehr 56 Jahren für Baby- und Kindermode in höchster Qualität, mit maximalen Komfort und tollem Design. Besonders beliebt sind die Artikel des Unternehmens aufgrund ihrer Naturbelassenheit. Schadstofffreie Stoffe und Naturmaterialien bieten Allergien und Krankheiten keine Angriffsfläche.

Flagbit hat für Sanetta den kompletten Relaunch des Online Shops mit Magento-Technologie realisiert. Schwerpunkt war dabei unter anderem die bessere Anpassung des Templates an die Corporate Identity. Weiterhin wurde der deutsche Shop um einen separaten österreichischen Partnerstore erweitert. Das neue Design der Shops besticht vor allem durch die Cross-Selling- und Up-Selling-Slider, die dem Besucher einen ersten Überblick über Sanettas umfangreiches Sortiment verschaffen. Aufgrund der steigenden Nutzerzahlen auf Mobilgeräten sind die Shops im sogenannten „Responsive Design“ programmiert und passen sich daher jedem Endgerät optimal an. Dies ermöglicht dem Kunden ein einzigartig unkompliziertes Shoppingerlebnis.

Wir wünschen dem Sanetta-Team viel Erfolg!

Zwei frischgebackene Magento Certified Front End Developer in unseren Reihen

Seit letzter Woche haben wir zwei neue Magento Certified Front End Developer in unserem Team. Unsere Magento Entwickler Mike Becker und Fabian König haben mit der Prüfung das offizielle Magento Zertifikat und damit ein aussagekräftiges Gütesiegel erworben.

frontend_developer_01In enger Zusammenarbeit mit den Backend Entwicklern widmen sich die Magento Front End Developer hauptsächlich der Gestaltung des User Interfaces (UI) und der Implementierung neuer Features und Funktionen. Mit dem Erwerb des Front End Developer Certificate haben die beiden ein gründliches Verständnis bei der Magento-Programmierung und Fähigkeiten bei der Bearbeitung des UI nachgewiesen.

Wir möchten beiden auf diesem Wege ganz herzlich zur bestandenen Prüfung und zum Erhalt des Zertifikats gratulieren!

Kai Greb zu Gast beim 13. Magento Stammtisch Karlsruhe

Der 13. Magento Stammtisch Karlsruhe steht kurz bevor, daher möchten wir Euch zum einen nochmals an den Termin erinnern und zum anderen unseren dritten Experten vorstellen. Kai Greb von e-wolff wird am nächsten Donnerstag, den 10.10.2013, um 19 Uhr am Stammtisch teilnehmen. Es sei an dieser Stelle noch auf unseren Stream verwiesen, mit dem Ihr die Veranstaltung auch von zu Hause verfolgen könnt: www.justin.tv/flagbit

Nun aber zurück zu unserem Gast. Hier das kurze Interview:

Kai_Greb

Kai Greb

Flagbit: Hallo Herr Greb. Bitte stellen Sie sich unseren Lesern kurz vor. Wo arbeiten Sie oder haben Sie schon gearbeitet. Welche Erfahrungen haben Sie auf dem Gebiet der Usability gemacht und welche spezielle „Beziehung“ verbindet Sie mit dem Thema „Usability“.

Kai Greb: Nach meinem Studium an der Hochschule Pforzheim war ich Mitarbeiter bei seidldesign und voxelair. Seit 2009 bin ich Teamleiter im Bereich Design und Konzept bei e-wolff. Als Mitarbeiter eines Performance Marketing Unternehmens liegt mir sehr viel an einer funktionierenden Website. Wir setzen für unsere Kunden alles daran, hochwertigen Traffic auf deren Website zu bekommen. Wenn diese Seite mit Stolpersteinen versehen ist, verpufft die zuvor geleistete Arbeit und das eingesetzte Budget.

Die Konkurrenz im Netz wird immer größer, hochwertigen Traffic zu bekommen wird immer aufwendiger, somit schlichtweg teurer. Da kann man sich eine schlechte Usability nicht lange leisten.

Flagbit: Gibt es spezielle Features von Online Shops, die in Ihren Augen hervorragend geeignet oder sogar unabdingbar sind, um eine hohe Usability zu erzielen?

Kai Greb: Für Websites und Shops gibt es viele tolle Module & Tools, die man einsetzen kann um die Usability zu verbessern. Es kommt aber ganz darauf an, wie man diese verwendet. So ist zum Beispiel in einem Online Shop ein Zoom auf einer Produkt-Detailseite nicht wegzudenken. Wenn dieser während des Zooms aber wichtige Informationen und Elemente der Seite verdeckt, ist das eher kontraproduktiv.

Das Schönste am Thema Usabilityoptimierung ist für mich, dass man sich in die Bedürfnisse der Website-Besucher hineinversetzt, Hypothesen aufstellt, teilweise nur Kleinigkeiten an der Seite verändert, die dann messbaren Erfolg bringen –  und das fast in Echtzeit. Der User ist am Ende derjenige, der entscheidet, ob es gut ist oder nicht.

Flagbit: Würden Sie aus Ihrer bisherigen Erfahrung sagen, dass sich der Invest in eine gute Usability immer lohnt?

Kai Greb: Die Frage, ob sich ein Invest in gute Usability lohnt, stellt sich für mich nur bedingt, eher ob man sich leisten kann, es nicht zu tun…

Flagbit: Ein aussagekräftiges Schlusswort! Vielen Dank für Ihre Antworten.

Unser zweiter Gast beim Magento Stammtisch: Marcel Licht

Nachdem wir Euch letzte Woche Fabian Lang vorgestellt haben ist nun Marcel Licht von der Web Arts AG an der Reihe. Hier könnt Ihr Euch einen ersten Eindruck von seinen Erfahrungen und Einschätzungen rund um das Thema “Usability” machen.

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Marcel Licht

Flagbit: Hallo Herr Licht. Bitte stellen Sie sich kurz unseren Lesern vor.  Wo arbeiten Sie oder haben Sie schon gearbeitet. Welche Erfahrungen haben Sie auf dem Gebiet der Usability gemacht und welche spezielle „Beziehung“ verbindet Sie mit dem Thema „Usability“.

Marcel Licht: Seit meinem Studienabschluss der Medieninformatik vor 4 Jahren bin ich bei der Web Arts AG als Conversion Architect tätig. Meine Aufgabengebiete erstrecken sich im Prozess der Conversion Optimierung über die Analyse von E-Commerce Portalen, bis hin zur Konzeption und Ergebnisinterpretation von A/B- und multivariaten Tests. Insbesondere bei der qualitativen Analyse spielt Usability als Basisfaktor natürlich eine große Rolle. In Benchmarking-Nutzertests unterschiedlicher Branchen (z.B. Elektronik, Mode, Tourismus, Finanzen- und Versicherung) wird dabei immer wieder deutlich, wie wichtig die Außensicht von „echten Nutzern“ bei der Usability-Betrachtung ist. Über meine Themenschwerpunkte schreibe ich regelmäßig auf konversionsKRAFT.de und außerdem als freier Autor für verschiedene Fachzeitschriften wie z.B. Webselling, Chip und t3n.

Flagbit: Gibt es spezielle Features von Online Shops, die in Ihren Augen hervorragend geeignet oder sogar unabdingbar sind, um eine hohe Usability zu erzielen?

Marcel Licht: Ich denke, dass diese Frage nicht pauschal für alle Online Shops zu beantworten ist. Sicherlich gibt es Features, die in einem bestimmten Shop besonders gut funktionieren und daher unverzichtbar sind. So kann eine sinnvoll durchdachte facettierte Navigation über Filter ohne Zweifel positiv zur Usability eines Onlineshops beitragen. Der Einsatz solcher Features sollte allerdings immer individuell für den jeweiligen Anbieter, das Sortiment, und natürlich nicht zuletzt aus Sicht der Zielgruppe betrachtet werden. Das elementweise Kopieren von einzelnen Best-Practices aus „großen Shops“ führt dagegen häufig nicht zum erhofften Ziel.
Was ich damit sagen will, ist, dass isoliert eingesetzte Features allein noch kein Garant für hohe Bestellraten sind. Viel wichtiger ist ein konsistentes und individuell auf die relevante Käufergruppe optimiertes Gesamtpaket aller Funktionen und Inhaltselemente.

Flagbit:  Würden Sie aus Ihrer bisherigen Erfahrung sagen, dass sich der Invest in eine gute Usability immer lohnt?

Marcel Licht: Ja, wobei sich der Invest dabei nicht nur auf die Usability beschränken sollte. Die gute Benutzbarkeit von Shops wird von Onlinekäufern als Standard vorausgesetzt. Als Hygiene- oder Basisfaktor kann eine gute Usability daher zwar Kaufabbrüche vermeiden – als positives Differenzierungsmerkmal zum Wettbewerb kann sie allerdings nur selten dienen. So konnten wir in sehr vielen A/B-Tests nachweisen, dass eine „reine“ Usabilityoptimierung (Orientierung, Klarheit, Reduktion, Erwartungskonformität, etc.) meist nicht den größten Optimierungshebel darstellt. Viel größeres Potenzial liegt hingegen in der Erhöhung der Nutzermotivation unter Betrachtung von verkaufspsychologischen Aspekten. Eine gute Shop-Usability ist daher aus meiner Sicht die Basis für alle weiteren Optimierungsprozesse. Die Auswirkungen aller Änderungen sollten dabei stets über qualitative und quantitative Methoden validiert werden. Denn nicht immer führen augenscheinliche Optimierungen auch zum erhofften Conversion Uplift.

Flagbit: Ganz herzlichen Dank für die Beantwortung unserer Fragen. Bis nächste Woche Donnerstag beim Stammtisch.

Fabian Lang zu Gast beim nächsten Magento Stammtisch

Da es beim letzten Stammtisch so gut geklappt hat, werdet Ihr auch dieses Mal im Vorfeld zum 13. Magento Stammtisch Karlsruhe zum Thema „Usability“ einen kleinen Vorgeschmack auf die Inhalte und unsere Gäste erhalten können. Wir haben wieder drei Fragen gestellt, die uns unsere geladenen Experten beantwortet haben. Den Auftakt übernimmt Fabian Lang von der kuehlhaus AG.

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Fabian Lang

Flagbit: Hallo Herr Lang. Bitte stellen Sie sich doch kurz unseren Lesern vor.  Wo arbeiten Sie oder haben Sie schon gearbeitet. Welche Erfahrungen haben Sie auf dem Gebiet der Usability gemacht und welche spezielle „Beziehung“ verbindet Sie mit dem Thema „Usability“.

Fabian Lang: Ich bin seit vier Jahren Information Architect bei der kuehlhaus AG. Seit meinem Abschluss in Medieninformatik an der FH    Kaiserslautern begleite ich Kunden von den ersten Workshops bis zum fertigen Produkt. Daneben übernehme ich im UX-Team der Agentur auch die Beratung internationaler Kunden in verschiedenen E-Commerce-Projekten.

Ich habe bereits mehrere Fachvorträge zu Themen aus dem Feld der User Experience gehalten. Unter anderem war ich bei der Mensch und  Computer, der IAK12 sowie beim World Usability Day 2012 in Mannheim zu sehen.

Flagbit: Gibt es spezielle Features von Online Shops, die in Ihren Augen hervorragend geeignet oder sogar unabdingbar sind, um eine hohe Usability zu erzielen?

Fabian Lang: Meiner Meinung sind es keine speziellen Features, die gute Usability ausmachen. Vielmehr denke ich, dass ein nutzerzentriertes Vorgehen, wie er im Bereich Usability schon lange praktiziert wird, für die Qualität eines Shops essentiell ist. Eine gute Shop-Usability sollte eigentlich die Basis jedes erfolgreichen Online-Shops sein. Dabei gibt es natürlich gelernte Features (z.B. persistenter Warenkorb, Merklisten, Benachrichtigung bei Wiederverfügbarkeit, etc.), die insofern zur Usability beitragen, dass falls Sie nicht vorhanden sind, ein großer Wettbewerbsnachteil entsteht.

Vielmehr sehe ich es als unsere Aufgabe an, das Thema User Experience in die Shop-Welt einzubringen. Shops und Best-Practices, wie diese aufzubauen sind, gibt es viele. Um sich zu differenzieren bzw. einen Marktvorteil zu erlangen, müssen wir unsere Nutzer und ihre Bedürfnisse aktiv adressieren und sollten sie dabei auch gerne mal überraschen.

Flagbit:  Würden Sie aus Ihrer bisherigen Erfahrung sagen, dass sich der Invest in eine gute Usability immer lohnt?

Fabian Lang:  Grundsätzlich ja. Dabei sollte aber auch immer die Wirtschaftlichkeit im Fokus stehen. Nicht bei jedem Shop macht es Sinn, alle Methoden des User-Centered-Design anzuwenden und jeden Projektschritt z.B. mit einem Usability-Test zu validieren. Vielmehr sollten gezielte Optimierungen getätigt werden, die den größtmöglichen Hebel aktivieren.

Lean-UX ist das aktuell propagierte Vorgehen, was bedeutet, schlanke und schnelle Weiterentwicklungen an einem bestehenden System durchzuführen und diese auf ihre Wirksamkeit zu testen (z.B. mit Tracking, A/B- oder Multivariant-Testing) und sich so immer näher dem Optimum anzunähern. Ein großer Vorteil dieses Vorgehens ist, dass ein Unternehmen ohne großes Risiko erste Optimierungen umsetzen kann und bei erfolgreichen Ergebnissen auch weitere Budgets dafür frei werden.

Flagbit: Vielen Dank für diesen kurzen Einblick und Ihre Einschätzungen.

Wenn Ihr mehr zum Thema erfahren möchtet, dann solltet Ihr den Stammtisch am Donnerstag, den 10.10.2013 um 19 Uhr in die Griesbachstraße 10 in Karlsruhe nicht verpassen.

13. Magento Stammtisch Karlsruhe zum Thema „Usability“

Es ist wieder Stammtischzeit. Am Donnerstag, den 10.10.2013 findet der nächste Magento Stammtisch Karlsruhe statt. Dieses Mal wird sich die Diskussion rund um das Thema „Usability“ drehen.

Im E-Commerce ist eine hohe Usability ein zentraler Erfolgsfaktor, denn mangelnde Bedienbarkeit und unzureichende Strukturierung von Informationen führen nicht selten zu drastischen Umsatzeinbußen. Dem Kunden muss die Kaufentscheidung so einfach wie möglich gemacht werden, damit er sich intuitiv im Online Shop zurechtfindet. Wer auf die Wünsche und Bedürfnisse der Anwender eingeht, der wird zumeist auch dafür belohnt.

Welche Usability-Maßnahmen man ergreifen kann und welche Herausforderungen bestehen, das soll Thema des nächsten Magento Stammtischs sein. Unter anderem sollen folgende Fragestellungen thematisiert werden:

  •   Was ist Web-Usability?
  •   Welche Möglichkeiten bietet Magento?
  •   Was unterscheidet Usability von User Experience?
  •   Warum ist Testen so wichtig?
  •   etc.

Diese und viele weitere Fragen wollen wir mit unseren geladenen Gästen diskutieren. Wir freuen uns, dass Fabian Lang von der Kuehlhaus AG, Kai Greb von E-Wolff und Marcel Licht von der Web Arts AG als Diskussionspartner an der Veranstaltung teilnehmen werden.

Wenn euch Fragen unter den Fingernägeln brennen, dann würden wir uns sehr über eure Anregungen freuen. Wir lassen diese gerne in den Stammtisch einfließen.

Zeit und Ort bleiben wie gehabt: Um 19 Uhr beginnt die Veranstaltung in der Griesbachstraße 10 in Karlsruhe. Wer es nicht schafft dabei zu sein, der hat auch dieses Mal die Möglichkeit, das Geschehen über den Live-Stream zu verfolgen. Fragen können über unsere Social Media Kanäle gestellt werden, die wir dann direkt an die Diskussionsrunde weitergeben können.

Wer schon im Voraus weiß, dass er am Stammtisch teilnimmt, den würden wir bitten, sich über Xing anzumelden.

Magento Hackathon San Francisco

Der erste offizielle Programmpunkt auf unserer USA-Tour war der von Fabrizio Branca und Marc Infield organisierte Magento Hackathon in San Francisco. Gleich zu Beginn vielen Dank an die beiden sowie den weiteren Sponsoren für eine wirklich tolle Organisation. W-Lan war ausreichend für alle vorhanden, die kulinarische Versorgung war hervorragend und es fand sich auch immer genug Red Bull für alle im Kühlschrank. Am Hungertuch musste da wirklich niemand leiden und beide waren bestens vorbereitet und bei allen Fragen zur Stelle. Großes Lob hierfür!

magento_hackathon

Los ging es am Freitag Abend mit dem üblichen “Socializing“. Dies startete im Büro von Infield Design. Damit die Konversationen auch gleich locker von der Zunge gingen, servierte uns Marc frischgezapftes Bier von der Brauerei gegenüber, das für amerikanische Verhältnisse sogar sehr gut war. ;-) Nachdem sich die Gruppe schon gut kennen lernen konnte, ging es in das mexikanische Restaurant “Dos Pinas”, wo neben Burritos vor allem eine Menge Corona auf uns wartete.

Der eigentliche Hauptteil startete am Samstag dann wieder im Büro von Infield Design. Auch hier stand zunächst einmal die Hungerbeseitigung im Mittelpunkt, welche durch ein umfangreiches “American Breakfast” bewerkstelligt wurde. Danach ging es in die Brainstorming-Phase, die man per Hangout und Youtube verfolgen konnte, was hinsichtlich der Facebook und Twitter Kommentare auch in Deutschland fleißig angenommen wurde. Gerade die amerikanischen Kollegen hatten mehr Business- denn Coding-Ideen, was dann auch bei der Präsentation der Ergebnisse noch einmal deutlich sichtbar war.

Danach starteten die Entwickler das Coding der diversesten Projekte. Angegangen wurde von unserer Seite bspw. in Person von Michael die Extension DynamicCategories, die das Anlegen von Kategorien durch Attribute ermöglicht. Dabei entdeckte er unter anderem ein paar Fehler in der Magento Demo, die per Skript ausgeglichen wurden. Marco und Nicolai widmeten sich der Weiterentwicklung des bereits bestehenden Hackathon Viewers. So können zum einen nun Logs zusätzlich live im Backend mitverfolgt und zum anderen Fehler Reports detailliert durch Eingabe der Fehler-Nr eingesehen werden.
Damian versuchte sich daran, das Test Automation Framework von Magento in der Amazon Cloud mittels Chef zu verteilen. Der Abschluss dieser Idee muss jedoch warten, bis Amazon die Chef Version updatet, da dies derzeit leider noch nicht kompatibel ist.

Andere Projekte beschäftigten sich bspw. mit HTML zu PDF Rendering oder einer Erweiterung von PHPStorm. Nebenbei entstand auch ein neues Startup “Go Free Shipping”, das sich nicht weniger auf die Fahnen geschrieben hat, das “Amazon Prime für Magento Shops” zu werden. Auch wenn wir noch etwas skeptisch sind, wünschen wir denn Kollegen viel Erfolg!

Impressionen des Hackathons finden sich auf facebook.de/flagbit sowie http://www.fabrizio-branca.de/events/magehacksf.html.

Responsive Design – Testen leicht gemacht!

Jeder, der schon einmal ein Responsive Design umgesetzt hat, kennt das sicherlich. Ständig vergrößert/verkleinert man am Browserfenster, um zu schauen, ob das Layout in den unterschiedlichen Auflösungen passt.

Wird die Webdeveloper Toolbar benutzt, können über die Resize-Funktion unterschiedliche Formate angelegt und dann per Klick oder Shortcut benutzt werden, um das Browserfenster auf die entsprechende Größe zu skalieren. Das ist ja schon ganz nett. Im Vorfeld müssen natürlich die Formate der gewünschten Geräte ermittelt und angelegt werden.

Bei der Entwicklung eines aktuellen Responsive Magento-Projekts, bin ich über ein sehr schickes, schnelles und effizientes Tool gestoßen. Nämlich den Viewport Resizer von Malte Wassermann  (http://lab.maltewassermann.com/viewport-resizer/).

website

Es handelt sich hierbei um ein JavaScript Bookmarklet, welches am oberen Fensterrand eine Menüleiste mit den unterschiedlichsten Geräten einblendet. Einfach einmal auf der Webseite den Button „Click or Bookmark“ anklicken und schauen was passiert.

Damit ich die Leiste für meine Projektseiten einsetzen kann, speichere ich zunächst die Webseite ganz normal in meinen Lesezeichen. Im zweiten Schritt kopiere ich mir die Adresse des Links (Rechtsklick auf den Button) und ersetze die URL in meinem Lesezeichen mit dem kopierten Code. Wird nun das Lesezeichen aufgerufen, blendet sich die Leiste ein.

leiste

Mittels eines Klicks auf die Geräte-Icons, ändert sich der Viewport des Browsers und ich kann meine Webseite bequem testen. Durch einen erneuten Klick auf dasselbe Gerät, ändert sich die Perspektive von Portrait zu Landscape. Sehr nett!!!

Und damit nicht genug, kann ich mir diese Leiste nach Belieben selber mit Gerätetypen bestücken. Dazu scrollen wir auf der Webseite ein Stück nach unten zur Sektion „Configuration – Build your own Bookmarklet here“. Hier gibt es die Rubriken Mobile, Tablet und Other. Für meine individuelle Leiste habe ich mich für iPhone/iPhone 5, iPad und Widescreen entschieden.

buildyourown

Nachdem ihr euch eure Leiste zusammengeklickt habt, einfach wieder die Adresse des Links kopieren und speichern (siehe oben). Ich benutze folgenden Code:

javascript:void((function(d){if(self!=top||d.getElementById('toolbar')&&d.getElementById('toolbar').getAttribute('data-resizer'))return false;d.write('<!DOCTYPE HTML><html style="opacity:0;"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><a data-viewport="320x480" data-icon="mobile">Apple iPhone, iPod Touch</a><a data-viewport="320x568" data-icon="mobile" data-version="5">Apple iPhone 5</a><a data-viewport="768x1024" data-icon="tablet">Apple iPad (2-3rd, mini)</a><a data-viewport="1280x800" data-icon="notebook">Widescreen</a><script src="http://lab.maltewassermann.com/viewport-resizer/resizer.min.js"></script></body></html>')})(document));

Hier noch ein Beispiel von aktuellen Projekt in den Auflösungen iPhone5, iPad und Widescreen:

estars

 

Vielen Dank an Malte Wassermann für dieses tolle Tool und euch viel Spaß beim Testen.

PS: Eine kleine Anmerkung noch. Da es sich hier um JavaScript-Code handelt, kann es je nach Art des Projekt und dessen Struktur u. U. vorkommen, dass die Leiste nicht erscheint.

Übersetzungen im DeveloperMode

Ich habe mich heute gewundert, warum die Übersetzungen auf unseren Entwicklerinstanzen eine andere Übersetzung verwenden als die Stage-Umgebungen. Die Lösung liegt im Magento Developer Modus. Dieser schaltet ein Feature in den Übersetzungen aus. Im Normalfall werden alle Übersetzungen ohne Modulnamen geladen.


//Mage_Core_Model_Translate Zeile 241 - 246 Methode _addData(...)
/**
* Not allow use translation not related to module
*/
if (Mage::getIsDeveloperMode()) {
unset($this->_data[$key]);
}

Da unsere Entwicklermaschinen alle im DeveloperMode laufen, werden also nur die Übersetzungen aus den Modulen direkt verwendet. Auch hier gibt es wieder eine Ausnahme. Die Übersetzungen im Theme werden ohne die Modulnamen geladen. Dadurch gelingt eine Übersetzungen garantiert.

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